Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle innovative Arzneimittelträger für nicht-invasive Medikamentenabgabe ins Gehirn.
- Unternehmen: ETH Zürich, führende Forschungsumgebung für Neurotechnologie und Arzneimittelabgabe.
- Vorteile: Zugang zu modernster Technologie, interdisziplinäre Zusammenarbeit und hervorragende Karrierechancen.
- Weitere Informationen: Engagierte und kreative Forscher gesucht, die Herausforderungen im Gesundheitswesen angehen wollen.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Medizin mit bahnbrechenden Technologien zur Behandlung neurologischer Erkrankungen.
- Qualifikationen: Bachelor- und Masterabschluss für PhD; PhD für Postdoc in relevanten Disziplinen.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 63000 - 77000 CHF pro Jahr.
Die Neurotechnology-Gruppe von Prof. Mehmet Fatih Yanik an der ETH Zürich sucht herausragende Postdoktoranden und Doktoranden, um an einem neu finanzierten LOOP Zurich Flagship-Projekt teilzunehmen, das sich auf die Weiterentwicklung einer bahnbrechenden Technologie für die nicht-invasive gezielte Medikamentenabgabe an das Gehirn konzentriert.
Unser Labor hat kürzlich eine neuartige Plattform für die gezielte Medikamentenabgabe entwickelt, die in Nature Communications veröffentlicht wurde und eine lokalisierte, hocheffiziente Abgabe therapeutischer Verbindungen an spezifische Gehirnregionen ohne invasive Chirurgie ermöglicht.
Projekt Hintergrund: Wir entwickeln fortschrittliche fokussierte Ultraschalltechnologien, ultraschall-responsive Trägersysteme und adaptive Closed-Loop-Kontrollalgorithmen als integrierte Plattform für die präzise Medikamentenabgabe an das Gehirn. Unser Ansatz verwendet eine neuartige zweikomponentige Ultraschallstrategie, die zunächst die Trägersysteme im Zielbereich konzentriert und anschließend die lokale Freisetzung des Medikaments auslöst, wodurch hohe therapeutische Konzentrationen ausschließlich an der gewünschten Stelle erreicht werden, während die systemische Exposition minimiert wird.
Die chemische Formulierung und das Engineering dieser Trägersysteme - einschließlich ihrer Medikamentenbeladung, Einschluss-Effizienz und Freisetzungskinetik - sind zentral für die Leistung der Plattform. Durch die Integration von Trägersystemformulierung, chemischem Engineering, medizinischer Bildgebung, Echtzeitsensorik und intelligenter Steuerung in ein einheitliches System etabliert diese Technologie ein neues Paradigma für präzise Neurotherapeutika und eröffnet neue Möglichkeiten zur Behandlung von Epilepsie, Hirntumoren, neurodegenerativen Erkrankungen, psychiatrischen Störungen und anderen neurologischen Erkrankungen.
Das langfristige Ziel dieses Projekts ist es, diese Technologie als klinisch anwendbare therapeutische Plattform zu etablieren, indem die chemische Ingenieurwissenschaft der Trägersystemformulierungen vorangetrieben und mit gezielter Ultraschallabgabe, fortschrittlicher Neuroimaging und Closed-Loop-Kontrolle integriert wird.
Die Hauptziele dieses Postdoktoranden-/Doktorandenprojekts sind die Weiterentwicklung der chemischen Formulierung und des Engineerings von ultraschall-responsive Trägersystemen von der Machbarkeitsstudie bis zur klinischen Übersetzung. Erfolgreiche Kandidaten werden Trägersystemformulierungen entwickeln und optimieren, die Medikamentenbeladung und Freisetzungsleistung bewerten, die Stabilität und Biokompatibilität der Trägersysteme charakterisieren und zur Vorbereitung der ersten klinischen Studien am Menschen beitragen.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Epilepsieklinik Lengg, der Abteilung für Neurochirurgie des Universitätsspitals Zürich und der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich durchgeführt.
Der erfolgreiche Kandidat wird eine zentrale Rolle in der chemischen Formulierung, dem Engineering und der Charakterisierung von Trägersystemen für unsere Plattform zur gezielten Medikamentenabgabe spielen.
Je nach Erfahrung und Interessen kann das Projekt Folgendes umfassen:
- Design und Synthese von ultraschall-responsive Trägersystemformulierungen (z.B. Mikrobubbles, Nanotropfen, Liposomen oder polymeren/lipidischen Nanopartikeln)
- Optimierung der Medikamentenbeladung, Einschluss-Effizienz und Freisetzungskinetik
- Physikochemische Charakterisierung der Trägersysteme (Größe, Zeta-Potential, Stabilität, Morphologie)
- Chemisches Engineering der Produktionsprozesse für Trägersysteme (z.B. Mikrofluidik, Emulgierung, Sonikation)
- Bewertung der Stabilität der Trägersysteme unter Ultraschallexposition und physiologischen Bedingungen
- In-vitro- und In-vivo-Bewertung der Medikamentenbeladung, Freisetzung und therapeutischen Wirksamkeit
- Entwicklung analytischer Methoden zur Quantifizierung von Trägersystemen und Medikamenten (z.B. HPLC, DLS)
- Integration von Trägersystemformulierungen mit fokussierten Ultraschallabgabesystemen
- Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Klinikern zur Vorbereitung der ersten klinischen Studien am Menschen
- Beitrag zur regulatorisch konformen Entwicklung von Formulierungen und Qualitätskontrolle
Dies ist ein hochgradig interdisziplinäres Projekt an der Schnittstelle von chemischem Engineering, pharmazeutischen Wissenschaften, Chemie, biomedizinischem Engineering und translationaler Medizin.
Profil: Wir suchen hochmotivierte und kreative Forscher, die gerne herausfordernde interdisziplinäre Probleme lösen.
Bewerber für die Doktorandenstelle sollten einen Bachelor-Abschluss und vorzugsweise auch einen Master-Abschluss besitzen; Bewerber für die Postdoktorandenstelle sollten einen PhD in einem der folgenden Fachgebiete haben:
- Chemisches Engineering
- Chemie
- Pharmazeutische Wissenschaften / Pharmakologie
- Materialwissenschaft
- Biomedizinisches Engineering
- oder einem eng verwandten Bereich
Ideale Kandidaten sollten mehrere der folgenden Qualifikationen besitzen:
- Ausgezeichnete akademische Leistungen von hervorragenden Institutionen
- Starke quantitative und analytische Fähigkeiten, einschließlich Programmierung (Python, MATLAB oder ähnlich)
- Experimentelle Laborerfahrung in der Medikamentenformulierung, Synthese von Nanopartikeln/Mikrobubbles, Kolloidchemie oder verwandten Bereichen
- Praktische Erfahrung mit Techniken zur Charakterisierung von Trägersystemen (z.B. dynamische Lichtstreuung, Zeta-Potential, HPLC, Elektronenmikroskopie)
- Expertise in der Mikrofluidik-Synthese/-Reinigung
- Kenntnisse über die Bewertung von Medikamentenbeladung, Einschluss-Effizienz und Freisetzungskinetik
- Starke Motivation für translationales Medikamentenabgabeforschung und medizinische Innovation
- Für Postdoktorandenbewerber eine Publikationshistorie in peer-reviewed Zeitschriften im Bereich Medikamentenabgabe, Nanomedizin oder pharmazeutische Wissenschaften
Gute Kommunikationsfähigkeiten, die Fähigkeit, unabhängig zu arbeiten, sowie Teil eines multidisziplinären Teams zu sein, sind wesentliche Anforderungen.
Zusätzlich werden folgende Qualifikationen positiv bewertet:
- Erfahrung mit Tierversuchen (z.B. in-vivo Medikamentenabgabestudien, Handhabung kleiner Tiere, chirurgische Verfahren, Bildgebung oder pharmakokinetische/biodistributionsbewertung)
- Frühere Erfahrungen mit fokussiertem Ultraschall, Medikamentenabgabe oder biomedizinischer Instrumentierung
Da das Projekt translational präklinische Studien umfasst, sollten die Kandidaten bereit sein, an Tierversuchen teilzunehmen.
Wir bieten: Die Neurotechnology-Gruppe an der ETH Zürich bietet eine der führenden Forschungsumgebungen für Neurotechnologie und Medikamentenabgabe in Europa. Unser Labor integriert unter einem Dach:
- Chemische Synthese- und Medikamentenformulierungslabore
- Hochfeld 7 Tesla MRI
- Zwei-Photonen- und konfokale Mikroskopie
- State-of-the-art Elektrophysiologie
- Gehirn-Maschine-Schnittstellen
- Mechanische und elektronische Prototyping-Werkstätten
- Zugang zu fortschrittlichen Mikrostrukturierungseinrichtungen
- Zellkultur-Einrichtungen
- Verhaltensneurowissenschaftliche Labore
- Klein- und Großtierforschungseinrichtungen
Studierende und Postdoktoranden werden eng mit Wissenschaftlern und Klinikern an der ETH Zürich, der Universität Zürich, dem Universitätsspital Zürich und der Schweizer Epilepsieklinik Lengg zusammenarbeiten. Doktoranden werden im Departement für Informationstechnologie und Elektrotechnik (D-ITET) an der ETH Zürich eingeschrieben, verbunden mit dem Institut für Neuroinformatik und dem PhD-Programm des Neuroscience Center Zurich (ZNZ). Postdoktoranden werden dem Institut für Neuroinformatik zugeordnet.
Arbeiten, Lehren und Forschen an der ETH Zürich: Wir schätzen Vielfalt und Nachhaltigkeit. Im Einklang mit unseren Werten fördert die ETH Zürich eine inklusive Kultur. Wir setzen uns für Chancengleichheit ein, schätzen Vielfalt und pflegen ein Arbeits- und Lernumfeld, in dem die Rechte und die Würde aller unserer Mitarbeiter und Studierenden respektiert werden. Besuchen Sie unsere Website für Chancengleichheit und Vielfalt, um zu erfahren, wie wir ein faires und offenes Umfeld gewährleisten, das es jedem ermöglicht, zu wachsen und zu gedeihen. Nachhaltigkeit ist ein Kernwert für uns - wir arbeiten konsequent auf eine klimaneutrale Zukunft hin.
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Über die ETH Zürich: Die ETH Zürich ist eine der weltweit führenden Universitäten, die sich auf Wissenschaft und Technologie spezialisiert hat. Wir sind bekannt für unsere hervorragende Ausbildung, bahnbrechende Grundlagenforschung und den direkten Transfer neuen Wissens in die Gesellschaft. Über 30.000 Menschen aus mehr als 120 Ländern finden unsere Universität als einen Ort, der unabhängiges Denken fördert und ein Umfeld schafft, das Exzellenz inspiriert. Im Herzen Europas gelegen, aber mit Verbindungen in die ganze Welt, arbeiten wir gemeinsam daran, Lösungen für die globalen Herausforderungen von heute und morgen zu entwickeln.
Postdoctoral and PhD Positions in Neurotechnology: Drug/Biologics Carrier Formulation & Chemica[...] Arbeitgeber: Master in Integrated Building Systems ETH Zürich
ETH Zürich bietet eine einzigartige Umgebung, die Theorie, Computation und modernste ultrakurze Experimente vereint. Die enge Zusammenarbeit mit international anerkannten Experten im Bereich THz-Photonik und ultrakurze Optik fördert nicht nur die persönliche und berufliche Entwicklung, sondern ermöglicht auch die Pionierarbeit in einem aufstrebenden Forschungsfeld. Zudem legt ETH Zürich großen Wert auf Vielfalt und Nachhaltigkeit, was ein respektvolles und inklusives Arbeitsumfeld schafft, in dem alle Mitarbeitenden und Studierenden gedeihen können.
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