Auf einen Blick
- Aufgaben: Leite ein unabhängiges Forschungsprogramm in neuromorphen Systemen und fördere interdisziplinäre Zusammenarbeit.
- Unternehmen: Universität Bern, bekannt für ihre respektvolle und gesunde Arbeitsumgebung.
- Vorteile: Internationale Reputation, starke Forschungsinfrastruktur und individuelle Karriereunterstützung.
- Weitere Informationen: Engagierte Förderung von Vielfalt und Unterstützung für Eltern sowie flexible Arbeitszeitmodelle.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Neurowissenschaften und arbeite an innovativen Projekten mit echtem Einfluss.
- Qualifikationen: Erfahrung in Lehre, Forschung und interdisziplinärer Zusammenarbeit erforderlich.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 63000 - 77000 CHF pro Jahr.
Die Universität Bern, mit der großzügigen Unterstützung der Manfred Stärk Stiftung für Hirnforschung, freut sich, die Schaffung der Manfred Stärk Professur für neuromorphe Systeme bekannt zu geben – eine Tenure-Track-Assistenzprofessur am Institut für Physiologie, Fakultät für Medizin, in Bern, Schweiz. Diese neu eingerichtete Position wird sich auf neuromorphe Systeme konzentrieren, ein interdisziplinäres Feld an der Schnittstelle von computergestützter Neurowissenschaft, Neurowissenschaft und Ingenieurwesen.
Neuromorphe Systeme zielen darauf ab, Schaltungen und Hardware zu entwickeln, die die selbstorganisierenden und selbstregulierenden Eigenschaften des Gehirns nachahmen, mit potenziellen Anwendungen, die von medizinischen Implantaten (z.B. für beschädigte Netzhaut) bis hin zu autonomen Robotern und Echtzeit-Datenverarbeitungstechnologien reichen.
Die Professur wird die Forschung der Universität Bern in der theoretischen Neurowissenschaft stärken und sich mit den laufenden Beiträgen der Institution zum Europäischen Human Brain Project und darüber hinaus abstimmen.
Ihr Profil
Der erfolgreiche Kandidat wird verantwortlich sein für die Etablierung eines unabhängigen Forschungsprogramms in neuromorphen Systemen, mit dem Ziel, externe Mittel zu sichern und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Dies umfasst die Zusammenarbeit innerhalb der Fakultät für Medizin – wie mit dem Institut für Physiologie, dem Zentrum für experimentelle Neurologie (ZEN), der Neuroengineering Technologies Group (NeuroTech) und dem ARTORG Center for Biomedical Engineering Research – sowie mit klinischen Partnern am Inselspital (Universitätsklinik Bern) und mit Institutionen außerhalb der Universität.
Der Kandidat wird daran arbeiten, theoretische Modelle der Informationsverarbeitung im Gehirn voranzutreiben, wobei der Fokus auf Bereichen wie neuronale Aktivität, synaptische Plastizität, maschinelles Lernen und die Entwicklung schneller, energieeffizienter neuromorpher Systeme liegt. Der Kandidat wird auch eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Lehraktivitäten in theoretischer Neurowissenschaft spielen, mit dem Fokus auf die Integration theoretischer Konzepte, Neurowissenschaften und gehirn-inspirierter Hardware wie neuromorphen Geräten.
Die ideale Kandidatin oder der ideale Kandidat wird fließend Englisch und Deutsch sprechen (Lernfenster möglich) und über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz in der Lehre verfügen, sowie die Fähigkeit haben, Mittel für interdisziplinäre Neurowissenschaftsforschung zu sichern. Der Kandidat sollte Expertise in Bereichen wie Physik, Neurowissenschaft, angewandte Mathematik oder verwandten Bereichen haben, idealerweise mit einem Gleichgewicht zwischen Ingenieurwesen und Neurowissenschaft. Eine starke Fähigkeit zur Zusammenarbeit über experimentelle, klinische und theoretische Bereiche hinweg ist unerlässlich, ebenso wie Erfahrung mit computergestützten Werkzeugen, die für Neurowissenschaften und digitale Medizin relevant sind. Führungsfähigkeiten, ausgezeichnete Kommunikation und die Fähigkeit, diverse, interdisziplinäre Teams zu leiten, werden hoch geschätzt. Darüber hinaus sollte der Kandidat ein Engagement für Vielfalt, die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie die Förderung inklusiver akademischer Praktiken zeigen.
Selbstverständnis
Die Universität Bern strebt an, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Frauen werden daher besonders ermutigt, sich zu bewerben. Auch die Universität Bern begrüßt Bewerbungen für Job-Sharing. Die Universität Bern bietet Unterstützung für Eltern und flexible Arbeitszeitmodelle.
Ihre Vorteile
- Internationale Reputation
- Starke Forschungsinfrastruktur und internationales Netzwerk
- Kollaborative Umgebung und ehrgeiziges Team
- Individuelle Karriereunterstützung
Bewerbung und Kontakt
Bewerbungen müssen ausschließlich elektronisch bis spätestens 2. Oktober 2026 an das Dekanat der Medizinischen Fakultät der Universität Bern über diesen Link eingereicht werden. Für weitere Informationen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Antoine Adamantidis, Präsident des Berufungsausschusses (E-Mail: Schreiben Sie eine E-Mail).
Endowed Professorship "Neuromorphic Systems" at the Institute of Physiology Assistant Professor Tenure Arbeitgeber: Medizinisches Dekanat Uni. Bern
Die Universität Bern ist ein hervorragender Arbeitgeber, der Ihnen die Möglichkeit bietet, in einem dynamischen und interdisziplinären Umfeld zu arbeiten. Mit einer zentralen Lage in Bern profitieren Sie von einer teamorientierten Arbeitskultur, die Vielfalt und Chancengleichheit fördert. Zudem haben Sie die Chance, Ihre Fähigkeiten im Bereich Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln und aktiv an bedeutenden Projekten mitzuwirken.
Kontaktdaten:
Medizinisches Dekanat Uni. Bern Recruiting-Team